19.07.2015 – Yanni wäre heute 10 Jahre alt geworden

Unser geliebter Yanni wäre heute 10 Jahre alt geworden. Viel zu früh musste er von uns gehen. 😦

Yanni, wir werden dich niemals vergessen. Du warst etwas ganz Besonderes.

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In loving memory of Yanni

Heue vor genau einem Jahr, am Abend des 22. Dez. 2013, hat uns unser geliebter Yanni nach kurzer, schwerer Krankheit verlassen.

If love could have saved you, you would have lived forever.

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Do not stand at my grave and weep;
I am not there. I do not sleep.
I am a thousand winds that blow.
I am the diamond glints on snow.
I am the sunlight on ripened grain,
I am the gentle autumn rain.

When you awaken in the morning’s hush,
I am the swift uplifting rush
Of quiet birds in circled flight.
I am the soft stars that shine at night.
Do not stand at my grave and cry;
I am not there, I did not die.

– Mary Frye

Heute vor genau einem Jahr

Heute ist es genau 1 Jahr her, dass wir bei Yanni ganz plötzlich geschwollene Lymphknoten entdeckten. Noch in Erinnerung – als ob es gestern gewesen wäre – ist die Verunsicherung, was das wohl zu bedeuten habe, die nach erfolgter google Suche in blanke Panik umschlug. Wenige Tage später kam die niederschmetternde Diagnose: schwarz auf weiß stand es da, ohne jeden Zweifel.

Scheiß Krebs!!! 😦

Wir vermissen dich sehr, lieber Yanni.

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Ein trauriger Tag

Heute ist ein trauriger Tag für uns. Heute, am 19. Juli 2014, wäre unser wunderbarer Yanni 9 Jahre alt geworden. Wir hätten so gehofft, dass ihm ein langes Leben vergönnt sein würde (sein Vater wurde 15 1/2). Aber dann schlug der heimtückische Krebs zu und wir hatten nur mehr ein paar Wochen mit ihm und mussten auf Raten Abschied nehmen.

Lieber Yanni, es vergeht kein Tag, an dem wir nicht an dich denken. Wir werden dich nie vergessen!

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Zu seinem 4. Geburtstag habe ich ein Video mit Fotos von Yanni gemacht. Mittlerweile hat es über 32000 views auf youtube: Entlebucher Sennenhund Yanni.

Nur ein Hund?

Nur ein Hund?

Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir „wach auf, es ist nur ein Hund!“ – sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurücklegt, so viel Zeit und Gefühle investiert, oder die Kosten auf sich nimmt, die „nur ein Hund“ mit sich bringt.

Manche meiner stolzesten Momente verdanke ich „nur einem Hund.“ Viele Stunden sind vergangen in denen meine einzige Gesellschaft „nur ein Hund“ war, aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet oder allein. Einer meiner traurigsten Momente wurden durch „nur einen Hund“ hervorgerufen und an dunklen Tagen war es „nur ein Hund“, dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke, um den Tag zu überstehen, brachte.

Falls du auch denkst, es ist „nur ein Hund“, dann wirst du vermutlich auch Sätze kennen, wie „nur ein Freund“, „nur ein Sonnenaufgang“ oder „nur ein Versprechen“.

Es ist „nur ein Hund“, welcher das Wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt. „Nur ein Hund“ ruft in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen macht. „Nur ein Hund“ bringt mich dazu früh aufzustehen, lange Spaziergänge zu machen und sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken.

Deswegen ist es für mich und den Menschen wie ich es bin eben nicht „nur ein Hund“, sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebte Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart.

„Nur ein Hund“ zeigt was gut an mir ist und lenkt meine Gedanken ab. Ich hoffe die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht „nur ein Hund“ ist, sondern etwas, dass mir Menschlichkeit verleiht und mich zu mehr macht als nur „ein Mensch“.

Also wenn du das nächste Mal den Satz „nur ein Hund“ hörst, dann lächle, weil sie es „nur“ nicht verstehen. Wenn du in seine Augen blickst, lässt du all deine Ängste, Sorgen, Traurigkeit und    Probleme zurück, denn Hunde geben uns die Flügel, die wir nicht haben und niemals haben werden.

Richard Dehmel (1863-1920)

The pawprints left by you ..

Pawprints

Yanni ist tot.

Yanni ist gestern Abend, am Sonntag, den 22. Dezember um 19:30, friedlich in unseren Armen und im Beisein von seinem geliebten Sohn Dennis eingeschlafen.

Am Samstag war ich noch im Sonnenschein spazieren. Yanni ging schon langsam, hat aber immerhin ein kurzes Zerrspiel mit Dennis gemacht. Gefressen hat er auch – wie immer – mit großem Appetit. Auch Sonntag Früh hat er noch vollkommen normal gefressen. Am Sonntag Vormittag ging er schon sehr, sehr langsam bei einer Gassirunde um ca. 11 Uhr. Was dann folgte war ein unglaublich schneller Verfall. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass es letztlich so schnell gehen würde. Ich wollte Yanni eine Freude machen, als ich ihm um ca. 13:30 Uhr einen Ochsenziemer gab. Er kaute auch freudig daran herum, aber nach ca. 2 Minuten hörte er auf und legte sich zur Seite. Er konnte nicht mehr.

Was dann folgte war fürchterlich anzusehen. Yanni konnte nicht mehr  aufstehen oder gehen. Er konnte gar nichts mehr. Aber er blieb ruhig und gelassen. Das war typisch Yanni – so war er vom Wesen.

Wir befanden uns in einer moralischen Zwickmühle. Einerseits wollten wir Yanni auf keinen Fall leiden sehen, andererseits kam es für uns nicht in Frage, ihn in einer Ordination einschläfern zu lassen. Unser Tierarzt war zwar erreichbar, aber in Salzburg und versprach abends um etwa 19 oder 20 Uhr vorbeizukommen. Aber Yanni wollte immer wieder aufstehen, was aber nicht gelingen wollte. Der starke Kopf wollte, der Körper konnte nicht mehr. Glücklicherweise hatten wir noch aus Yannis Glaukomzeiten ein starkes Schmerzmittel namens „Tramal“ in der Hunde Apotheke. Ich gab ihm eine Tablette in einem Stück Käse. Dann ging es ihm schon nach ca. 20 Minuten deutlich besser. Er kämpfte sich mit Ambros‘ Hilfe in die Küche, legte sich auf die kühlen Fliesen und ruhte sich dort aus. Etwas später schaffte er es, sich noch einmal aufzuraffen und kämpfte sich langsam, aber ganz ohne Hilfe, ins Wohnzimmer und legte sich auf einen seiner Lieblingsplätze beim Sofa. Wir waren alle bei ihm. Dort blieb er dann ruhig liegen und stand nicht mehr auf.

Um etwa 19 Uhr war unser Tierarzt da. Jacob haben wir schnell zur Oma gebracht, er sollte das Ende nicht sehen. Das Einschläfern selber war sehr friedlich. Yanni ist in den ewigen Schlaf hinübergeglitten, wir haben ihn gestreichelt und gehalten und Dennis war auch ganz nah bei ihm.

Heute haben wir Yanni begraben. Auch Dennis durfte ein allerletztes Mal von seinem geliebten Papa und besten Freund Abschied nehmen.

Nun hat er uns verlassen, unser geliebter Yanni. Viel zu früh. Worte können nicht ausdrücken wie es sich anfühlt.

Wir vermissen dich so sehr, lieber Yanni! Wir werden dich nie vergessen!

Update kurz vor Weihnachten

Heute ist es exakt 10 Wochen her, dass wir bei Yanni geschwollene Lymphknoten bemerkt haben. Kurz darauf bekamen wir die Diagnose „Lymphom“. Zunächst erhielt Yanni keine Medikamente. Am 10. November begannen wir mir der Cortison Gabe – in Höchstdosierung, wie das so üblich ist bei diesem Krebs. Das Cortison wirkte schnell und die Lymphknoten waren schon binnen weniger Tage stark verkleinert bzw. gar nicht bis nur kaum spürbar. Eine Zeitlang blieb das auch so, aber ziemlich genau 1 Monat später bemerkten wir, dass die Lymphknoten wieder angeschwollen waren. Es war genau das eingetreten, was uns die Tierärzte – unser Tierarzt wie auch die Onkologen der Vet Med – prophezeit hatten. Cortison wirkt nur kurz und es wäre fatal, sich irgendwelche Hoffnungen zu machen.

Yanni zeigt mittlerweile die typischen Cushing Symptome (iatrogenes Cushing-Syndrom: der Körper reagiert auf ein Zuviel an von außen zugeführtem Cortisol). Er hat wirklich extrem großen Durst, produziert unglaubliche Pinkelmengen (da rinnt ein Bach weg, der dann einen See formt ..) und hat einen aufgeblähten Bauch. Seine Figur ähnelt einer Tonne. Das kann aufgrund des Cushings sein und auch aufgrund einer Milzvergrößerung. Die Milz kann zu unglaublicher Größe und Gewicht wachsen. Bemerkbar ist außerdem ein Muskelverlust, man spürt sein Rückgrat und sieht es auch. Wir haben gestern Abend die Cortison Dosis reduziert. Ganz ausschleichen werden wir es sicher nicht können, da die Lymphknoten leider alle stark vergrößert sind.

Wir wissen nicht, wielange wir unseren geliebten Yanni noch haben werden! 😦 Wir möchten ihn nicht leiden sehen. Bisher frisst er brav und geht mit spazieren. Wenn er schläft, was sehr häufig der Fall ist, steht er auf, wenn man „Komm“ sagt. Trotzdem ist ganz eindeutig ein Verfall zu sehen, der unaufhaltsam ist. Es macht uns sehr traurig und „Weihnachtsstimmung“ will so gar nicht aufkommen.

Heute scheint die Sonne und wir gehen jetzt eine Runde spazieren! Liebe Grüße an alle Leser des Blogs!

Update

Gestern vor genau 6 Wochen haben wir bei Yanni geschwollene Lymphknoten entdeckt und kurz darauf die Diagnose Krebs (Lymphom) erhalten. 😦

Eine Zeitlang zeigte Yanni – außer der geschwollenen Lymphknoten – keinerlei Symptome und somit konnten wir mit der Gabe von Cortison warten. Vor zwei Wochen allerdings, es war während eines Spazierganges am Sonntag, den 10. November, fiel uns auf, dass Yanni vorne rechts leicht „hatschte“. Der Lymphknoten dort war auch besonders groß (ca. eiförmig). Wir beschlossen, Yanni abends das 1. Mal das Cortison zu geben.

Was für ein Wundermittel das Cortison ist! Schon am nächsten Morgen waren die Lymphknoten deutlich abgeschwollen! Ein paar Tage später nicht mehr auffällig. Erfreulicherweise verträgt er das Cortison gut.

Die mittlere Überlebenszeit bei Lymphom beträgt mit Cortison 4-8 Wochen. 😦

Wir bangen um unseren geliebten Yanni! Was würden wir alles geben, um ihn noch länger bei uns haben zu können!

Ein wunderschöner Herbsttag

Traumwetter am 8. November.

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I ♥ my daddy!!!

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