Yanni ist tot.

Yanni ist gestern Abend, am Sonntag, den 22. Dezember um 19:30, friedlich in unseren Armen und im Beisein von seinem geliebten Sohn Dennis eingeschlafen.

Am Samstag war ich noch im Sonnenschein spazieren. Yanni ging schon langsam, hat aber immerhin ein kurzes Zerrspiel mit Dennis gemacht. Gefressen hat er auch – wie immer – mit großem Appetit. Auch Sonntag Früh hat er noch vollkommen normal gefressen. Am Sonntag Vormittag ging er schon sehr, sehr langsam bei einer Gassirunde um ca. 11 Uhr. Was dann folgte war ein unglaublich schneller Verfall. Ich hätte nicht für möglich gehalten, dass es letztlich so schnell gehen würde. Ich wollte Yanni eine Freude machen, als ich ihm um ca. 13:30 Uhr einen Ochsenziemer gab. Er kaute auch freudig daran herum, aber nach ca. 2 Minuten hörte er auf und legte sich zur Seite. Er konnte nicht mehr.

Was dann folgte war fürchterlich anzusehen. Yanni konnte nicht mehr  aufstehen oder gehen. Er konnte gar nichts mehr. Aber er blieb ruhig und gelassen. Das war typisch Yanni – so war er vom Wesen.

Wir befanden uns in einer moralischen Zwickmühle. Einerseits wollten wir Yanni auf keinen Fall leiden sehen, andererseits kam es für uns nicht in Frage, ihn in einer Ordination einschläfern zu lassen. Unser Tierarzt war zwar erreichbar, aber in Salzburg und versprach abends um etwa 19 oder 20 Uhr vorbeizukommen. Aber Yanni wollte immer wieder aufstehen, was aber nicht gelingen wollte. Der starke Kopf wollte, der Körper konnte nicht mehr. Glücklicherweise hatten wir noch aus Yannis Glaukomzeiten ein starkes Schmerzmittel namens „Tramal“ in der Hunde Apotheke. Ich gab ihm eine Tablette in einem Stück Käse. Dann ging es ihm schon nach ca. 20 Minuten deutlich besser. Er kämpfte sich mit Ambros‘ Hilfe in die Küche, legte sich auf die kühlen Fliesen und ruhte sich dort aus. Etwas später schaffte er es, sich noch einmal aufzuraffen und kämpfte sich langsam, aber ganz ohne Hilfe, ins Wohnzimmer und legte sich auf einen seiner Lieblingsplätze beim Sofa. Wir waren alle bei ihm. Dort blieb er dann ruhig liegen und stand nicht mehr auf.

Um etwa 19 Uhr war unser Tierarzt da. Jacob haben wir schnell zur Oma gebracht, er sollte das Ende nicht sehen. Das Einschläfern selber war sehr friedlich. Yanni ist in den ewigen Schlaf hinübergeglitten, wir haben ihn gestreichelt und gehalten und Dennis war auch ganz nah bei ihm.

Heute haben wir Yanni begraben. Auch Dennis durfte ein allerletztes Mal von seinem geliebten Papa und besten Freund Abschied nehmen.

Nun hat er uns verlassen, unser geliebter Yanni. Viel zu früh. Worte können nicht ausdrücken wie es sich anfühlt.

Wir vermissen dich so sehr, lieber Yanni! Wir werden dich nie vergessen!

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